15.10.2014

Erster "Engelhorn Strahlenburgtrail" rund um den Ölberg

Die Premiere des Laufsportevents ist gelungen: Etwa 350 Läufer stellten sich der harten Strecke.

Von Nicoline Pilz

Schriesheim. Anstrengender als gedacht, landschaftlich aber enorm reizvoll: So werteten etliche Teilnehmer des ersten "Engelhorn Strahlenburgtrails" die Streckenführung durch den Schriesheimer Wald ab dem Parkplatz der Strahlenburg.

"Wir freuen uns, dass diese neue Veranstaltung so gut angenommen wird", erklärte Hauptorganisator Christian Alles am Startpunkt zur Mittagszeit. Mit 350 Teilnehmern habe man nicht gerechnet: "Das ist sensationell". Kurzfristig war auf der 15,2 Kilometer und somit zwei Runden umfassenden "King of the Hill"-Strecke noch ein Stand zur Wasserversorgung aufgebaut worden. Als große Herausforderung bezeichnete Alles, "Strom nach hier oben zu kriegen". Ein Diesel-Aggregat brummte vor sich hin, wobei einige Läufer froh waren, das anfangs etwas störende Geräusch unterwegs wieder zu hören: "Jetzt wusste ich, dass es nicht mehr weit sein kann", erklärte Thomas Herdner.

Das Fraktionsmitglied der Hirschberger Grünen hatte sich für den 7,6 Kilometer langen DAK-Fitness-Trail entschieden, während sein Gemeinderatskollege Karl-Heinz Treiber tapfer die doppelte Anzahl an Kilometern auf sich nahm. "Man musste unheimlich konzentriert laufen. Die Pfade waren teils schmal, der Untergrund voller Wurzeln, Steine oder Matsch", erklärte Herdner später. Alles hatte bereits früh gewarnt: "Das ist eine richtig harte Strecke. Geht es gemütlich an, damit ihr gesund zurückkommt." 20 Rettungskräfte vom Roten Kreuz sicherten das Rennen, und auch Dr. Kurt Hieronymus schaute nach dem Rechten.

Schon früh setzte sich Mitfavorit Kim Abel mit der Startnummer 295 vom Hauptsponsor-Team "Engelhorn Sports" auf der langen Distanz in Führung. Die Läufer vom TV Schriesheim waren stark unterwegs: "Die Schriesheimer liegen vorne, da gehören sie ja auch hin", fand Moderator Toni Dausch. Offensichtlich zahlt sich die Arbeit von Landestrainer Christian Stang aus. Bereits nach knapp 21 Minuten ab Start schaute Toni Dausch auf die Uhr: "Jetzt dürften die Ersten bald kommen, wir haben hier allerdings noch keine Erfahrung, wie lange es dauert."

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung