16.10.2014

Saubere Sache: Kehrmaschine soll öfter fahren

Schriesheim. Straßenreinigung künftig viermal im Jahr - Das beschloss der Bauausschuss - Höfer sah "dringenden Handlungsbedarf"

Schriesheim. (sk) Schriesheims Straßen sollen künftig nicht mehr nur zweimal, sondern viermal pro Jahr gereinigt werden. Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) beauftragte mit den Arbeiten jetzt die Mannheimer Firma Straßenreinigung Künzler, die bei einer Ausschreibung mit gut 15.100 Euro das günstigste Angebot abgab. Zugleich rückte das Gremium damit ab von einem Beschluss aus dem Jahr 2011, der vorsah, die Straßen, um Kosten zu sparen, nur noch alle sechs Monate reinigen zu lassen.

Zwar betrugen die Kosten für die "abgespeckte" Reinigung jährlich nur noch 5000 Euro, die Bilanz der Verwaltung war aber gleichwohl wenig zufriedenstellend. Zum einen, weil jede Reinigungsfahrt nun größere Mengen Abfall brachte. "Das war technisch ein Problem für die Reinigungsfirma", erläuterte Bürgermeister Hansjörg Höfer gegenüber der RNZ. Zudem häuften sich die Beschwerden von Anwohnern im ganzen Stadtgebiet, besonders aber auf dem Branich, über den Zustand ihrer Straßen.

In der Folge kündigte die Stadt dem vormaligen Vertragspartner, der Firma Edith Böhm, um die Arbeiten erneut auszuschreiben. Die Verwaltungsvorlage bilanzierte: "Angesichts der Verschmutzung der Straßen und einem nicht vorhandenen Reinigungskonzept besteht nach Ansicht der Verwaltung hier ein dringender Handlungsbedarf."

In der ATU-Sitzung formulierte es Bürgermeister Hansjörg Höfer so: "Wir müssen heute sagen, wir müssen mehr reinigen als Stadt, ansonsten ist das dem Stadtbild nicht so zuträglich." CDU-Stadtrat Michael Mittelstädt erinnerte in diesem Zusammenhang an das Jubiläumsjahr, in dem sich die Stadt besonders sauber und ordentlich präsentieren wolle. Christian Wolf (GL) fand den Betrag von rund 15.000 Euro für vier Reinigungen angemessen. "Es ist offensichtlich, dass die zwei Reinigungsdurchgänge nicht ausreichend waren", war auch das Fazit von Jutta Becker (FW).

Sie hakte in Sachen Waldschwimmbad und Parkplätzen nach: Laut Vertrag, so die Auskunft Höfers, könnten hier Sonderreinigungen vorgenommen werden, die Kosten würden extra berechnet. Ansonsten liegen die "Reinigungsintervalle" künftig bei etwa drei Monaten. Soweit es höher gelegene Gebiete wie den Branich oder den Bereich um die Strahlenburg betrifft, soll fünfmal im Jahr gereinigt werden, vor allem wegen der Verschmutzungen im Herbst.
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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung