13.01.2015

Schriesheim: Streusalzsilo wurde abgebaut

Entgegen mancher Befürchtungen war das umgestürzte Silo kein Unfall, sondern ganz plangemäß.

Schriesheim. (cab) Schlimmes war zu befürchten, als man gestern in der Talstraße das städtische Streusalzsilo auf Höhe des Mühlenhofs sah. Wie umgestürzt lag der untere Teil samt der Tragekonstruktion da. Als sei es am Wochenende im Sturm gekippt. Auf dem Waldparkplatz wurden Holzlatten aufgeschichtet. Das Streusalz allerdings war nirgends zu sehen. Stadtbaumeisterin Astrid Fath gab auf RNZ-Anfrage Entwarnung: "Der Bauhof baut das Salzsilo ab, weil wir ein Neues kaufen müssen." Kein Unglücksfall also.

Fath erläuterte die Notwendigkeit der Anschaffung: "Wie das Silo selbst waren auch die Stützen und Verstrebungen aus Holz, und diese Konstruktion hat über die Jahre so unter der Witterung gelitten, dass sie zu kaputt zum Reparieren ist." Auch das neue Silo - Kostenpunkt: zwischen 40.000 und 45.000 Euro - werde aus Holz sein, so Fath: "Weil es an dieser Stelle am Wald einfach besser passt". Das Stütz- und Tragewerk ist künftig aber aus Stahl.

Der neue Salzspeicher wird wie der alte rund 30 Tonnen Fassungsvermögen haben - ebenso viel übrigens, wie das Silo aus Glasfaser, das auf dem Bauhof steht. Dieses sei noch gut gefüllt, so Fath. Das Streugut aus dem Silo, das gestern demontiert wurde, hat der Bauhof in Containern zwischengelagert.

Falls ein erneuter Wintereinbruch käme, wäre die Stadt also gewappnet. Zumal sie für mögliche Engpässe bei der Beschaffung auch noch eine Notfallreserve in Säcken gelagert hat. Seit es vor Jahren mal keinen Salznachschub mitten in der strengsten Winterzeit gab, hat die Verwaltung vorgesorgt.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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