10.10.2015

A5 bei Schriesheim: Ermittler haben Metallteil nach tödlichem Unfall identifiziert

Es soll sich um das Mähmesser eines Mulchers handeln - Ermittlungen gegen einen Landwirt

Schriesheim. (pol/mün) Bei dem Metallteil, das am Samstag auf der Autobahn A 5 eine Windschutzscheibe eines Skodas durchschlug und die 43-jährige Beifahrerin tödlich verletzte, soll es sich um ein Mähmessers eines Mulchers handeln. Jetzt wird gegen einen Landwirt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt, teilen Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

Bei dem tragischen Unfall am Samstag hatte ein etwa 1,5 Kilogramm schwerer und 20 Zentimeter langer Metallgegenstand plötzlich die Windschutzscheibe des Fahrzeugs durchschlagen, das auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Frankfurt unterwegs war. Die 43-jährige Beifahrerin wurde im Kopfbereich schwer verletzt und verstarb in der Nacht zu Montag.
Nach den bisherigen Unfallermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Autobahnpolizeireviers Mannheim besteht der Verdacht, dass ein Landwirt zum Unfallzeitpunkt mit Mäharbeiten an einem Feld bei der Autobahn beschäftigt war. Dabei soll sich aus bislang noch nicht geklärten Gründen eines der Mähmesser gelöst haben und auf die Autobahn geschleudert worden sein. Gegen den Tatverdächtigen werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die Ermittlungen dauern an.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung