08.03.2017

"Frau Schwertfeger" sorgte für Lacher bei Schriesheimer Mathaisemarkt-Modenschau

Wenn es mal modern wird, hat sie es schon: Die Reihen im Festzelt bei Modemuffel "Frau Schwertfeger" waren dicht besetzt

Von Stephanie Kuntermann

Schriesheim. Mode ist was für Geduldige: Wenn man nur lange genug wartet, werden die Sachen irgendwann wieder modern. "Frau Schwertfeger", der die Besucher der gestrigen Mathaisemarkt-Modenschau diese Einsicht verdanken, ist mit viel Geduld gesegnet: Zum dunklen Rock trägt sie eine grün-weiß gemusterte Bluse und grün-blaue Ringelsocken. Unter ihrem Hut steckt Sandra Hölzel, die schon früher in ihrer Rolle als renitente Putzfrau "Friedel Feierabend" für Stimmung sorgte. Nun spielt sie Friedels schüchterne Schwester, der Moderatorin und Kosmetikerin Christa von Schachtmeyer in puncto Mode und Schönheitspflege auf die Sprünge hilft.
Von Stephanie Kuntermann

Schriesheim. Mode ist was für Geduldige: Wenn man nur lange genug wartet, werden die Sachen irgendwann wieder modern. "Frau Schwertfeger", der die Besucher der gestrigen Mathaisemarkt-Modenschau diese Einsicht verdanken, ist mit viel Geduld gesegnet: Zum dunklen Rock trägt sie eine grün-weiß gemusterte Bluse und grün-blaue Ringelsocken. Unter ihrem Hut steckt Sandra Hölzel, die schon früher in ihrer Rolle als renitente Putzfrau "Friedel Feierabend" für Stimmung sorgte. Nun spielt sie Friedels schüchterne Schwester, der Moderatorin und Kosmetikerin Christa von Schachtmeyer in puncto Mode und Schönheitspflege auf die Sprünge hilft.
Mathaisemarkt-Modeschau - Die Fotogalerie

Doch den Anfang macht diesmal ein talentierter junger Sänger: Mit einem langsamen Adele-Stück bereitet Sherwin Ramzani das voll besetzte Festzelt vor für Jason Mraz’ flottes "I’m Yours", danach legt DJ Peter Henninger Mitsing-Hits auf.

Glitzershirts, zarte Oberteile in Grau oder Silber, Hosen mit Pailletten-Details und eine grün gemusterte Bluse zur schilfgrünen Hose stammen aus "Ela’s Modeatelier", die auffallenden Ketten von Pierre Lang.

Karin Kapandritis’ Ladenburger Boutique "Melvin" hat viel Damenhaftes, schmale Etuikleider, Hosenanzüge und ein wunderbares korallenrotes Kleid mit halblangen Ärmeln, zu dem, wer hätte das gedacht, ein rot-weiß gepunkteter Schal großartig aussieht. Dazu gibt es noch eine Lektion in englischen und französischen Fachausdrücken für Schuhe, von Sabots über Overknees bis zu Wedges. Frau Schwertfeger sagt das alles nichts: "Mei Schuh heeße ääfach Schlappe." Und sehen auch so aus.

Mindestens genauso unterhaltsam wie auf dem Catwalk geht es übrigens an dessen Ende zu, wo Festzelt-Kellner "Obelix" immer wieder Faxen mit den Damen dort oben macht. Mal reicht er ihnen ein volles Weinglas, mal einen abgegessenen Teller. Doch die lassen sich nicht beirren und treten grinsend den Rückweg an. Während von Schachtmeyer ihre Besucherin in ein Gespräch über die Modenschau-Friseure "Sharam Hairstyling", Fatlume Mahmuti und Svenja Voll verwickelt, haben sich die Models umgezogen und präsentieren nun, ganz in Schwarz, die Brillen von "Optik Pfister": Diese haben transparente oder violette Rahmen, blau oder golden verspiegelte Gläser, andere sind im Fliegerstil gehalten. Zur Mode von "Impuls" hat sich auch die Ansagerin umgezogen und trägt jetzt helle Hosen und einen marineblauen Blazer. Die Farbe kommt auch in dieser Kollektion vor, mal als Spitzenkleid, mal als Hose. Schön ist das fließende olivgrüne Sommerkleid, zu dem das Model einen weißen, mit goldenen Pailletten bestickten Schal und eine Tasche in Silber und Gold trägt.

Bevor schließlich die Weinhoheiten auf die Bühne kommen und es für alle Organisatorinnen Blumensträuße und Dankesworte von Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Schenk-Zitsch gibt, ist noch die Sommermode von Ilse Generals "Kinderlädchen" an der Reihe.

Moderator Julian ist nach einem gewonnenen Floorballspiel so heiser, dass er das Mikro an seinen jüngeren Bruder abgibt, der sich als ebenso begabter Conférencier entpuppt. Gleich der erste Auftritt der Kleinsten sorgt für begeisterte Seufzer im Publikum: Ein kleines Mädchen im Blumenkleid läuft voran und klatscht begeistert in die Hände. Gruppenweise folgen Kinder, mal mit Sommer-Overalls, Tupfenkleidchen und mal mit coolen zerrissenen Hosen und bunten Shirts.

Am Schluss dürfen alle mit den Hoheiten noch einmal auf die Bühne. Ein Riesenapplaus beendet die Schau - und einen unterhaltsamen Nachmittag.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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