27.05.2017

Kühle Drinks und schweißtreibendes Training beim "Vadderdagsfest"

Drei neue Ringer im Team - Sportler präsentieKühle Drinks und schweißtreibendes Training beim "Vadderdagsfest"

Drei neue Ringer im Team - Sportler präsentierten ihr Könnenrten ihr Können

Von Carolina Paul

Schriesheim. Mit kühlen Cocktails und Fleisch vom Grill war der Schriesheimer Kraftsportverein bestens auf den Besucherandrang zum "Vadderdagsfest" am Donnerstag vorbereitet. Seit vielen Jahren findet die Feier zu Ehren der Väter statt, jedes Mal kommen mehrere Hundert Gäste.

Mit ungefähr 500 Besuchern hatte das Helferteam in diesem Jahr gerechnet und war mit 20 Unterstützern vor Ort: "Wir sind sehr stolz, so eine Feier mit so vielen Helfern stemmen zu können", sagte Marc Hartmann, Leiter der Abteilungen Ringen, "da bin ich natürlich froh, auf sie zurückgreifen zu können." Denn nicht nur bei Essensausgabe, Ausschank und Organisation benötigte Hartmann Hilfe, sondern auch beim Auf- und Abbau.

Getränke gab es diesmal an gleich zwei Ausschankwagen, hungrige Gäste waren mit heißen Bratwürsten oder Steaks gut bedient, und wer danach immer noch Hunger verspürte, konnte sich in der Halle ein Stück Kuchen aussuchen.

Auch an die kleinen Besucher hatte der Verein gedacht: Eine Ritterburg zog schon nach kurzer Zeit die ersten Kinder an. Die Hüpfburg hatte der KSV von den Raubrittern ausgeliehen: "Hier im Sportzentrum helfen wir uns gegenseitig. Die Baseballer brauchen die Hüpfburg heute nicht und haben sie uns überlassen", freute sich Hartmann. Mit einer kleinen Spende für die Jugendkasse will er sich für die freundliche Geste bedanken.

Das "Vadderdagsfest" stellt nicht nur für den KSV eine gesellige Veranstaltung dar, sondern bietet auch für andere Schriesheimer Vereine die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern: "Da kommen Altenbacher Gruppen, die Schriesheimer Fußballer oder die Sportschützen", sagte Hartmann.

Schon seit zwei Jahren feiern die Ringer ihr Fest vor der eigenen Trainingshalle im Sportzentrum. Zuvor sei es vor dem Alten Rathaus ausgerichtet worden, doch die räumlichen Gegebenheiten in der eigenen Stätte seien einfach besser, erklärte Hartmann. Viel zu schwierig war damals die Absperrung der Heidelberger Straße, und auch eine Küche für die Bewirtung hatte dort gefehlt. Jetzt können die Gäste auch die Halle begutachten und den Verein näher kennenlernen.

So konnten am Nachmittag einige Interessierte und Sportbegeisterte beim öffentlichen Training zuschauen. Auf der gelb-roten Matte zeigten die Ringer dem Publikum, wie eine Trainingseinheit abläuft: Zuerst wärmten sie sich auf, bevor sie die Technik für den darauffolgenden Kampf übten. Marc Hartmann erklärte, worauf es bei den einzelnen Stilrichtungen ankommt: Beim griechisch-römischen Stil darf nur der Oberkörper eingesetzt werden, im Freistil dürfen auch die Beine benutzt werden. Sollte der Gegner mit den Schultern den Boden berühren, heißt das aber in jedem Fall, dass er verloren hat.

Nach der Theorie und den Trockenübungen folgte die Demonstration in der Praxis. Mit gekonnten Griffen brachten die Ringer nicht nur sich sondern auch die Zuschauer mächtig ins Schwitzen. Nach einer kurzen Verschnaufpause stellte sich dann die Mannschaft dem Publikum vor und stand für Fragen rund ums Thema Ringen bereit. Neu dabei sind Shamil Ustaev, Marco Büttner und Dawid Wolny. In circa zwei Wochen treten die Ringer von Cheftrainer Kai Dittrich bei der Pokalrunde des Nordbadischen Ringerverbands im Viertelfinale gegen den KSV Ketsch an. Beim "Vadderdagsfest" hieß es aber erst einmal ausruhen und die sommerlichen Temperaturen genießen. Bis in den späten Abend hinein wurde gemeinsam vor der Mehrzweckhalle gefeiert.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung