06.10.2017

Oktoberfest des KSV Schriesheim - Trotz der Niederlagen genossen Ringer und Fans das Fest

Auch wenn die Ringkämpfe für den KSV nicht gut ausgingen, kam das Oktoberfest bestens an - Gemütlichkeit pur bei Haxen und Maß

Schriesheim. (stek) Es waren anspruchsvolle Tage für den KSV Schriesheim. Am Sonntag und am Dienstag standen Kämpfe auf dem Programm, und zugleich veranstalte der Verein auch noch sein traditionelles Oktoberfest. Dabei, um es gleich vorwegzunehmen, waren die Kämpfe nicht erfolgreich, während das Oktoberfest zur kleinen gemütlichen Party wurde.

Ein paar Bierbänke und Biertische, Musik vom "Franz", echt bayerisch geprägte Kulinaria und natürlich Bier - Zutaten, die ihre Wirkung eigentlich nie verfehlen. Und so war es denn auch hier. Schnell entwickelte sich das Oktoberfest zur tiefenentspannten Gemütlichkeit bei Haxen und Maß. Melanie Gaus, für einen kleinen Besuch vom Bodensee gerade an der Bergstraße, empfand das Fest als "geradezu heimelig". Natürlich sei es etwas klein, aber es passe alles.

Und auch Joana Pluschke im Dirndl erklärte, dass das Oktoberfest super sei. Nicht so super verliefen dagegen die Kämpfe der KSV-Ringer. Sowohl gegen den Tabellenzweiten "AV Germania Sulgen" aus dem Schwarzwald wie gegen die "WKG Weitenau-Wieslet" verloren die KSV-Ringer jeweils knapp mit nur einem Punkt. "Sehr ärgerlich", so denn auch der KSV-Abteilungsleiter Ringen, Marc Hartmann.

Vor allem für den zweiten Kampf am Tag der Deutschen Einheit gegen die WKG vor heimischem Publikum hatten sich der Trainer, Kai Dittrich, und die Fans einen anderen Ausgang gewünscht. Am Ende stand es hier jedoch 17: 18 gegen den KSV. Ebenfalls verloren hat am Dienstag übrigens die KSV-Reserve gegen die Ringer von "ASV Daxlanden II".

Keine Frage, es gibt bessere Startbedingungen für ein ausgelassenes Oktoberfest. Aber am Ende trafen sich Ringer und Fans trotzdem auf dem kleinen Fest und genossen gemeinsam die bayerische Kultur in Form von Weißwürsten, Brezel und einem Maß Bier.

Natürlich machte das die beiden knappen und auch durchaus schmerzlichen Niederlage nicht vergessen. Aber nun gehöre eben wie immer ein Schlussstrich darunter, fand der Abteilungsleiter Ringen. Denn es gehe weiter. Nach dem letzten sei vor dem nächsten Kampf, so Hartmann. Und diese Kämpfe werde man wieder optimistisch angehen. Der Trainer hatte wenige Tage zuvor erklärt, dass sich die KSV-Ringer vor niemandem zu verstecken brauchen. Und das gelte nach wie vor.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung