16.11.2017

Der Mathaisemarkt bekommt ein "Schutzgerüst"

Ein Sicherheitsspezialist soll den kommenden Markt analysieren. Dann wird ein Konzept erstellt.

Polizeikräfte sorgten ebenso wie Feuerwehr und DRK dafür, dass auch beim letzten Mathaisemarkt vor wie hinter den Kulissen Sicherheit herrschte. Jetzt debattierte der Marktausschuss über die Sicherheitsarchitektur der kommenden Jahre. Foto: Dorn

Von Marco Partner

Schriesheim. Oft gehen politische Entscheidungen mit großen Debatten einher. Mit einem gesellschaftlichen Für und Wider, das es abzuwägen gilt. Entspannter ging da am Dienstagabend die Sitzung des Markt- und Kulturausschuss über die Bühne. Dort wurden die Weichen für den Mathaisemarkt 2018 gestellt. Uneins waren sich die Gremienmitglieder bei der Hülle und Fülle an Programmpunkten eigentlich nie. Einzig die Gestaltung eines Sicherheitskonzepts sorgte ein wenig für Diskussionsstoff.

"In puncto Sicherheit waren wir gut aufgestellt", kann Bürgermeister Hansjörg Höfer bei der Rückschau auf den diesjährigen Mathaisemarkt verkünden. Die Zahnrädchen zwischen Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz hätten gut ineinandergegriffen. "2017 hat alles sehr gut funktioniert. Einwandfrei.", heißt es auch vonseiten des Ordnungsamtsleiters, Dominik Morast. Insbesondere die Reibereien im Festzelt seien im Vergleich zu den Vorjahren stark zurückgegangen. Ganz vermeiden aber ließen sich Vorfälle bei Volksfesten nie.

"Insgesamt berichtete die Polizei von wenig Zwischenfällen, aber von vier Körperverletzungen", so Höfer. Dass das Thema Sicherheit einen immer höheren Stellenwert einnimmt, mache sich auch bei den Kosten bemerkbar. Unter der schwammigen Bezeichnung "Sonstiges" liegen diese meist bei 24.000 Euro. Diesmal schlugen sie jedoch mit über 29.000 Euro zu Buche. Der Grund: Betonsperren mussten angebracht und das Security-Personal im Zehntkeller aufgestockt werden.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung