04.12.2017

Ringer-Regionalliga: Schriesheim ist sorgenfrei

Nach 23:12 gegen Tennenbronn außer Gefahr

Heidelberg. (PW) Die TuS Adelhausen II hat sich vorzeitig die Meisterschaft in der Ringer-Regionalliga gesichert. Der KSV Schriesheim muss nach dem 23:12-Heimerfolg gegen den Tabellenzweiten KSV Tennenbronn aufpassen, dass er nicht noch in "Aufstiegsnöte" gerät, denn der KSV rangiert bei zwei ausstehenden Kämpfen als Fünfter einen Punkt hinter dem Zweiten, der aufsteigen muss.

Für Klaus Grüber vom KSV "ist die Situation verworren. Das kommt einem Lotteriespiel gleich". Am Samstag hat Tennenbronn gezeigt, "dass man den Weg nach oben scheut" (Grüber). Man hatte einen Ringer mit Übergewicht aufgeboten und eine Klasse nicht besetzt. Für den KSV waren auf der Matte Alexander Hirth, Ceyhun Zaidov, Shamil Ustaev, Dawid Wolny und Marcus Plodek erfolgreich.

Der als Oberliga-Meister feststehende SRC Viernheim unterstrich mit einem 21:11-Erfolg bei der KG Laudenbach/Sulzbach seine Ausnahmestellung. Den Kampf um Platz zwei entschied der ASV Ladenburg bei der SVG Nieder-Liebersbach mit 21:16 für sich. Schon auf der Waage hat der ASV kampflos durch Andrej Frant gepunktet. "Vierer" holten auch Trainer Patrick Sauer per Schultersieg sowie Magomed Salavatov und Paul Nimmerfroh mit technischen Punktsiegen. Weitere Erfolge feierten Ahmad Shahab (12:2) und Frederik Linz (6:2) mit Punktesiegen.

Der AC Ziegelhausen kam gegen den als Absteiger feststehenden SVG Weingarten II zu einem 27:12. Früh bahnte sich ein klarer Sieg an, denn nach dem kampflosen Erfolg Maximilian Stadlers feierte Horst Lehr einen technischen Punktsieg und Paul Schüle einen Schultersieg zur 12:8-Pausenführung. Dann machten Michael Breitenreicher, Stanislaw Surdyka und Dimitri Streib mit klaren Punkterfolgen den Sieg vorzeitig perfekt. Marek Schum war beim 3:19 gegen Mykhailo Rudoi ebenso chancenlos wie Marco Liebgott (0:16 gegen David Hirsch) und der junge Shukur Mirzaie bei einer Schulterniederlage gegen Ivan Zamfirov. Doch zum Abschluss stellte Axel Lehner mit einem Schultersieg über Philipp Hoffmann den Endstand her.

Beste Chancen auf die Verbandsliga-Vizemeisterschaft hat der KSV Malsch, der beim KSV Östringen mit 21:11 gewann. Zunächst punkteten Östringens Stefan Sauerzapf und Alexander Klotz, ehe Enrico Baumgärtner und Andreas Rohmer konterten. Durch die Schulterniederlage Christian Fleckensteins glich Östringen aus, doch Marvin Epp und Mario Matha brachten Malsch vorentscheidend in Front. Alles klar machten Daniel Mächtel und Tudor Cravet, die siegreich für die Entscheidung sorgten.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung