16.02.2010

Kerg in Schriesheim: Geht es nur um Geld oder auch um Kunst?

Von Carsten Blaue

Schriesheim. "Vielleicht gibt es doch noch einen Weg, dass wir die Kunstwerke behalten und sie dann von hier aus an andere Museen verleihen können", sagt Hansjörg Höfer. Doch als er gestern gemeinsam mit Hauptamtsleiter Edwin Schmitt die städtische Sicht der Dinge zum Rechtsstreit um den Nachlass des Luxemburger Künstlers Théo Kerg erläutert, hat man nicht den Eindruck, dass der Bürgermeister wirklich daran glaubt. Zumal die Verwaltung mit dem Einverständnis des Gemeinderats gerade an einem Vergleich mit der Gegenseite arbeitet. Dabei geht es in erster Linie um Geld. Und wenn Schmitt sagt, dass der wahre (und wohl nur über teure Gutachten zu ermittelnde) Wert der Kerg-Werke wie ein Damokles-Schwert über der Stadt und seinem Kerg-Museum hänge, dann muss man davon ausgehen, dass der Verwaltung der Verkauf gerade recht käme. Auch wenn Schmitt und Höfer das so nicht stehen lassen wollen (mehr in den RNZ-Ausgaben Weinheimer Rundschau und Mannheim/Bergstraße vom 16. Februar).

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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