14.05.2010

AVR macht beim Grün keinen guten Schnitt

Von Stefan Zeeh

Schriesheim. Täglich wird Abfall produziert. Aber was passiert aus dem Restmüll, den Papierabfällen oder dem Grünschnitt, und wie sieht die zukünftige Entwicklung der Abfallwirtschaft im Rhein-Neckar-Kreis aus? Um diesen Fragen nachzugehen, hatten sich die Schriesheimer Freien Wähler um ihren Vorsitzenden Matthias Meffert dieser Tage keinen geringeren als Alfred Ehrhard (Foto: Kreutzer), den Geschäftsführer der Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises (AVR), zu einem Vortrag eingeladen.

"Gegründet wurde die AVR 1991", blickte Ehrhard zunächst in die Geschichte der Abfallentsorgung im Rhein-Neckar-Kreis zurück. Bis dahin war jede Gemeinde selbst zuständig für die Müllentsorgung. Mit der Gründung der AVR wurde diese Aufgabe durch den Kreis übernommen. "Damals war man in vielen Gemeinden nicht ganz glücklich über die Zusammenlegung", erinnerte sich Ehrhard an manch kritische Stimme aus der Anfangszeit der AVR. Heute sei man in den Gemeinden jedoch wahrscheinlich froh darüber, dass die Abfallentsorgung der Kreis übernimmt, denn längst ist das Thema Müll über die Gemeindegrenzen hinausgewachsen und hat europäische Dimensionen erreicht.

War die AVR in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens vor allem mit der Organisation der Abfallentsorgung beschäftigt, so entwickelte sich daraus in den vergangenen Jahren ein Unternehmen, das sich zunehmend auch der Abfallverwertung annimmt. Gegründet wurden deshalb Tochtergesellschaften wie die AVR Energie Service GmbH, in deren Zuständigkeitsbereich der Bau des Biomasseheizkraftwerks in Sinsheim und die Vermarktung von Wärme und Strom fällt.

Mehr in der Print-Ausgabe vom 14. Mai 2010. .

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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