01.06.2010

IEWS gab ihre Erfahrung weiter

Von Stephanie Kuntermann

Schriesheim. Die Stadt ist klamm, bei ihren öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen herrscht Investitionsstau. Diese Probleme hat nicht nur Schriesheim, sondern auch Mannheim. "Bis 2013 sind wir in einer Haushaltskonsolidierungsphase", erklärte Gerda Brand, Leiterin des Fachbereiches Sport und Freizeit der Stadt Mannheim. 65 Millionen Euro fehlen der Quadratestadt für die Sanierung ihrer neun Schwimmbäder, von denen einzig das Herzogenriedbad renoviert wurde. Das bedeutet für die Einrichtungen nicht nur keine Modernisierungen, sondern sogar Sparen am Notwendigsten. "Es wurde beschlossen, dass drei Vorortbäder nicht mehr beheizt werden sollen", so Brand. Betroffen sind das Carl-Benz-Bad sowie die Freibäder in Rheinau und Sandhofen. Diese drei Einrichtungen sollen, um Kosten zu sparen, in den kommenden Jahren von privaten Trägervereinen betrieben werden. Dabei will sich Mannheim am Modell des Schriesheimer Waldschwimmbads orientieren, das seit Jahren von der Interessengemeinschaft zur Erhaltung des Waldschwimmbads Schriesheim (IEWS) betrieben wird.

Vertreter von Schwimmbadvereinen und Mannheimer Kommunalpolitiker statteten dem Bad am Wochenende einen Besuch ab und informierten sich über die technischen und rechtlichen Besonderheiten eines solchen Modells. "Wir wollen gerne vom große Wissensvorsprung und Erfahrungsschatz des Vereins profitieren", dankte Brand für die Einladung.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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