04.07.2010

"Die Realschule ist zukunftsfähig"

RNZ

Schriesheim. (sk) "In der Presse ist die Realschule eine eher unspektakuläre Schulart", bemerkt Doris Bretzer. Die Mannheimer Schulamtsdirektorin ist bei der Schriesheimer CDU zu Gast und spricht über die Realschule.

Waren in den letzten Jahren das Gymnasium mit der um ein Jahr verkürzten Schulzeit und die Hauptschule mit der Einführung der Werkrealschule ständig in den Medien präsent, so ist es um die Realschule vergleichsweise still geworden. Und das, obwohl die Schule gute Arbeit leiste. "So wird derzeit jedes dritte Abitur in Baden-Württemberg über die Realschule und weiterführende Schulen gemacht", gibt Bretzer zu bedenken.

Hier gibt es nach dem Ablegen der Mittleren Reife eine verwirrende Vielzahl weiterführender Schulangebote. Neben dem klassischen Weg, der über das Gymnasium zum Abitur führt, gibt es auch ein duales System mit Berufsschule in Teilzeitform, eine Berufsoberschule oder das Berufskolleg. Ziel ist entweder eine Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. "Ich stehe nach wie vor zum dreigliedrigen Schulsystem", betont Bretzer. Damit sind dann aber die drei weiterführenden Schulformen Hauptschule, Gymnasium und eben Realschule gemeint.

Mehr lesen Sie in der RNZ vom 02. Juli 2010.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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