23.04.2018

Schriesheim-Altenbach: Die "Räuberhöhle" hat ausgezeichnet geforscht

Altenbacher Kita erhielt Plakette als "Haus der kleinen Forscher"

Schriesheim-Altenbach. (nip) "Eine Auszeichnung bekommt man, wenn man etwas richtig gut kann", sagte Annett Maaß, Leiterin des städtischen Kinderhauses "Räuberhöhle", zu Beginn der kleinen Feierstunde in der Einrichtung im Ortsteil Altenbach.

Und feiern durften sie, die 92 Kinder und ihre Erzieherinnen, die gemeinsam ein Jahr lang in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Physik und Technik geforscht hatten. Tolle Exkursionen hatte es gegeben - und viele Begegnungen mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Materialien. Breiten Raum nahm das Projekt "Wenn Gewichte ins Gewicht fallen" ein, das Erzieherin Sonja Rehberger vorstellte. "Und die Stifter fanden, das war richtig toll", lobte Barbara Hackbarth-Burkart, Netzwerkkoordinatorin des Südwestmetall-Netzwerkes Rhein-Neckar, die der Einrichtung nun zum zweiten Mal die Plakette "Haus der kleinen Forscher" nebst Urkunde überreichte.

Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" mit Hauptsitz in Berlin engagiert sich für gute frühe Bildung in den MINT-Bereichen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, fördert und belohnt kreative Auseinandersetzungen mit unterschiedlichsten Ansätzen. Die kleinen Forscher der "Räuberhöhle" besuchten beispielsweise die "Welt der Zahlen", machten Abstecher ins Schmetterlingshaus, zum Mühlenhof und in den Zoo, besuchten Feuerwehr, Polizei, den Förster und auch die Verwaltungsstelle.

Von dort überbrachte Robert Eszterle herzliche Glückwünsche zur neuerlich errungenen Zertifizierung. "Es ist uns wichtig, dass wir Qualität in den Kindergärten haben. Und die Stiftung hat der Einrichtung hier sehr gute Noten gegeben, das macht uns froh und stolz", sagte der Sachgebietsleiter des Rathauses für Kindertagesstätten.

Das Projekt mit den Gewichten, in dessen Kontext die Kinder beispielsweise erforschten, ob Luft überhaupt etwas wiegt, kam bei der Stiftung besonders gut an. Dabei hängten sie Luftballons an zu Waagen umgebauten Kleiderbügel. "Es war eine tolle Bewerbung", bestätigte Hackbarth-Burkart. Nicht nur die Kinder profitieren von neuen Erkenntnissen, sondern auch ihre Erzieherinnen, die über das Südwestmetall-Netzwerk Rhein-Neckar ein kontinuierliches Fortbildungsangebot nebst kostenfreier Materialien finden.

"Ich freue mich wirklich sehr, denn es ist gar nicht so einfach, Qualität zu halten", sagte Annett Maaß. Doch wer so viel geschafft und geforscht hat, der sollte auch feiern: Auf die Kinder wartete ein leckeres Frühstücksbuffet, und auf dem Weg dorthin durfte jedes im Eingangsbereich den "gewichtigen" Turm aus Holzklötzen mit jeweils zwei Elementen noch ein wenig höher bauen.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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