09.05.2019

Melanie Balmert ging beim Bierköniginnen-Casting leer aus

Für die Krone reichte es am Ende nicht - Sowieso nur Spaß-Bewerbung

Schriesheim. (fjm/capa) Eigentlich war es sowieso nur eine Spaß-Bewerbung gewesen. Doch am Ende konnte sich Melanie Balmert berechtigte Hoffnungen darauf machen, zur ersten Baden-Württembergischen Bierkönigin gekrönt zu werden: Mit neun weiteren Bewerberinnen stand sie am Wochenende im Finale des Casting-Wettbewerbs, den der Baden-Württembergische Brauerbund veranstaltet hatte.

Zur Krone reichte es für die 25 Jahre alte Schriesheimerin am Ende nicht: Laetitia Nees aus Eggenstein-Leopoldshafen (Kreis Karlsruhe) setzte sich am Sonntagnachmittag auf dem Frühlingsfest in Stuttgart durch. Als "Bierprinzessinnen" begleiten sie die 32 Jahre alte Debora Jetter aus Balingen (Zollernalbkreis) und die 20 Jahre alte Sina Zimmermann aus Albbruck (Kreis Waldshut). Weitere Platzierungen innerhalb der "Top Ten" wurden von der Jury nicht festgelegt.

"Ich freue mich total für Laetitia", sagte Balmert. "Sie hat das verdient und wird als Bierkönigin einen super Job machen." Überhaupt seien bei den Vorbereitungen auf das große Finale aus Konkurrentinnen um den Titel Freundinnen geworden: "Wir haben viel miteinander gelacht." Beim Besuch einer Radiostation lernten die jungen Frauen, wie sie in Interview-Situationen besser zurechtkommen. Aber auch die richtige Körperhaltung und ein freundliches Auftreten waren ein Thema.

Zuletzt standen ein Wissenstest und eine Vorstellung samt Bier-Beschreibung und -Einschenken vor der Jury des Wettbewerbs auf dem Programm, am Sonntagnachmittag folgte die Entscheidung auf dem Cannstatter Wasen. Stressig sei das alles für sie aber nicht gewesen, sagt Balmert. "Ich habe auch keine großen Fehler gemacht, daher hatte ich schon Hoffnungen, dass es was wird."

Doch am Ende gehörte sie nicht zu den drei gekrönten Häuptern. "Diese Termine und die gemeinsame Zeit vermisse ich schon, deshalb bin ich auch enttäuscht, dass es mit der Krone nicht geklappt hat", so Balmert. Einen Vorteil hat das Scheitern im Finale für die Schriesheimerin immerhin: Den Ende des Monats geplanten Urlaub kann die Service-Assistentin im Autohaus Knopf mit ihrem Mann antreten. Im Fall einer Krönung hätte sie hinterherfliegen müssen.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung