02.07.2019

Schützen rockten zum Jubiläum

Schützen rockten zum Jubiläum

SSV "Strahlenburg" feierte mit einem Konzert der T-Band am Samstag sein 145-jähriges Bestehen.

In voller Besetzung spielte die T-Band am Samstagabend vor zahlreichen Besuchern und dem Schützenheim beim Waldschwimmbad. Foto: Dorn

Schriesheim. (kaz) "Nicht schlecht, die Jungs", findet Jana. Mit ihrem Freund und dessen Cabriolet war sie von einer Pfalz-Tour gerade auf dem Rückweg in den Odenwald, als vom Waldrand her einer ihrer Lieblingssongs ertönte. "Da haben wir spontan angehalten und wir werden auch noch ein Weilchen bleiben." Von der T-Band hatte das Paar zwar schon gehört, sie aber noch nie live erlebt. Das Konzert auf dem Gelände des Sportschützenvereins (SSV) "Strahlenburg" zu dessen 145. Jubiläum ist an einem warmen Sommerabend die ideale Gelegenheit.

Andere, die schon zur Fangemeinde gehören, waren auch dabei, als die Band jüngst beim Bergwerksfest oder dem "Fire and Groove" der Feuerwehr spielte. Klaus Schenk, Alex Hoppe, Wolfgang und Mirko Amann, Jörg Dalmolin, Richard Jung und Thomas Münster haben viele Hits von den Sechzigerjahren bis heute im Repertoire. Das macht einfach gute Laune.

Und wie halten es die Party-Gäste mit dem Schießsport? "Bogenschießen würde ich schon mal gern ausprobieren. Die sollen hier ja auch einen schönen Parcours haben", sagt Gabi aus Großsachsen. Ihr Freund Frank erzählt von einem Freund in Freiburg, der vor einem Jahr in einen Schützenverein eingetreten ist. "Der hat das Schießen mal bei einem Tag der offenen Tür ausprobiert. Inzwischen ist er ganz begeistert von dem Sport, weil der so ein gutes Konzentrationstraining ist."

Zwei Mannheimer sagen dagegen, der Schießsport sei nicht ihr Ding, sie seien nur wegen der Musik da. Die T-Band kennen sie unter anderem vom Schriesheimer Straßenfest. "Sehr gut" gefällt es ihnen aber auch am Samstagabend. Und das Bier schmeckt bei den Temperaturen besonders. "Ich war heute im Waldschwimmbad, bin gleich danach hierhergekommen und mit einer Freundin verabredet", sagt eine Besucherin aus Wilhelmsfeld.

Einziger Wermutstropfen: Es ist schwer, noch einen Parkplatz zu finden.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung