14.10.2019

Ringer-Regionalliga: Der KSV Schriesheim besiegt seine Ladenburger Nachbarn

21:11-Erfolg gegen den ASV Ladenburg - Ziegelhausen verliert in Weingarten

Heidelberg. (PW). Am siebten Kampftag in der Ringer-Regionalliga gab es zwei wichtige Begegnungen. Tabellenführer SRC Viernheim landete beim Verfolger KSV Tennenbronn einen sicheren 20:6- Erfolg. In Schriesheim gab es das Derby zwischen dem KSV und seinem Nachbarn ASV Ladenburg, das große Resonanz fand und das die Gastgeber mit 21:11 für sich entschieden. Der KSV Schriesheim hat sich vor Tennenbronn auf Rang zwei gesetzt.

Schon früh waren die Schriesheimer auf Erfolgskurs und führten nach den ersten drei Kämpfen mit 13:0: Deniz Güverner gab Andras Tamas, der vom Abtrainieren geschwächt war, mit 18:3 das Nachsehen. KSV-Trainer Attila Tamas schlug Sascha Helmling mit 10:0, Ceyhun Zaidov zeigte dem jungen Malik Bicekuev mit 15:0 die Grenzen auf, und Shaman Kasumov kam gegen den Ex-Schriesheimer Dzhambulat Ustaev zu einem 4:0-Punkterfolg.

Erst Tamirlan Bicekuev kam vor der Pause zu einem technischen Punktsieg und verkürzte auf 13:4. Die Zuverlässigkeit in Person war bei Ladenburg wieder einmal der ringende Trainer Patrik Sauer mit einem 10:0-Erfolg, ehe der Schultersieg von Alexander Riefling für Hoffnung bei den ASV-Anhängern sorgte. "Es war ein sehenswerter Hüftschwung, wie Riefling Kayakiran auf die Schultern wuchtete", war Geschäftsführer Willi Ullrich (Nordbadischer Ringer-Verband) vom ASV-Talent begeistert.

Die letzten drei Kämpfe gingen wieder an die Gastgeber durch Rahmatullah Moradi, Maxim Perpelita und Wladimir Berenhardt, wobei nur Moradis 8:0 über Ahmad Shahab eindeutig war. Der international erfahrene Perpelita lag gegen Hossein Alizadeh bis zur Schlussminute mit 2:3 zurück, ehe ihm noch ein Schultersieg gelang, und beim 1:0 von Berenhardt entschied beim 5:5 die höhere Wertung für den Ex-Meister, der sich gegen den stilartfremd ringenden Shamil Ustaev sehr schwer tat.

"Mehrere Umstellungen im Team führten nicht zum Erfolg, Dzhambulat Ustaev ging angeschlagen in den Kampf, bei Shamil Ustaevs Niederlage hatte die Kampfrichterin ein unglückliches Händchen," sagte ASV-Abteilungsleiter Herbert Maier, für den der Schriesheimer Sieg "in Ordnung geht". Für Schriesheims Mannschaftsführer Werner Wolf "ist der Sieg in der Höhe unerwartet, jedoch durchaus verdient."

Das Spitzenduell der Oberliga entschied die SVG Nieder-Liebersbach mit Heimvorteil gegen den KSV Ketsch und steht nach dem 18:11 allein vorne. Der AC Ziegelhausen kam bei Germania Weingarten um eine 12:19-Niederlage nicht herum, wobei Paul Schüle, Stanislaw Surdyka, Axel Lehner und Jakob Gerhäuser siegreich waren. Der KSV Malsch hat im Heimkampf gegen den Tabellennachbarn KSV Hemsbach mit 19:9 einen klaren Sieg verbucht. Schon früh zeichnete sich ein Erfolg durch die Siege von Tim Siegert, Andreas Rohmer, Martin Mohacsi und Abdullah Rahime zur 14:2 Pausenführung ab. Mit Erfolgen von Jonas Huber und Maxim Canter machte Malsch den Sieg klar.

Für den Verbandsligisten ASV Eppelheim gab es mit 11:27 beim KSV Berghausen die befürchtete Niederlage. Für den ASV siegten lediglich Hamed Noorzai, Fahrid Ashori und Marc Rühle.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung