26.08.2021

Schlagerparty in der "Duwagscheier"

Die Siebziger leben weiter: "DJ Sigges" und Matthias "Mick" Maier treten am Samstag auf.

Schriesheim. (max) Es geht wieder heiß her in der ausgebauten Tabakscheune auf dem Obsthof Spieß. Nach "Mode und Wein" und dem ausgelassenen Konzert mit der Kraichgauer Band "Gonzos Jam", folgt am Samstag, 28. August, eine waschechte Schlagerparty in der "Duwagscheier".

Musikalisch wird den Abend Torsten Siegmund aka "DJ Sigges" gestalten. Zudem tritt als "Special Guest" Matthias "Mick" Maier auf. Das Konzert des Leutershausener Schlagerbarden, dessen Programm sich vor allem aus Hits der 70er-Jahre zusammensetzt, hatte sich kurzfristig ergeben. Nachdem Maier das Plakat der Veranstaltung in seinem Heimatort gesehen hatte, sprach er Veranstalterin Joana Pluschke kurzerhand an. Nach einer Rücksprache mit Siegmund freute man sich gleich über das zusätzliche "Schmankerl".

Auch für Maier ist es eine Gelegenheit, denn seit der Zwangspause durch die Pandemie ist es sein erster "öffentlicher" Auftritt. Auf Hochzeiten und Geburtstagen habe er zwar schon wieder gespielt, eine größere Veranstaltung blieb allerdings bisher aus.

Um mit seiner Show trotzdem Freude zu schenken, tritt Maier außerdem in Seniorenheimen auf. Das käme sehr gut an, und er werde mittlerweile vermehrt von den Einrichtungen gebucht. Dafür hat er sein Programm extra mit ein paar Liedern aus den 60er-Jahren gespickt. Im September geht es für Maier an den bulgarischen "Goldstrand" für eine Ballermann-Party. Am Samstag wird der Sänger ein rund 45-minütiges Programm mit Titeln von Künstlern wie Dieter Thomas Kuhn, Udo Jürgens oder Roland Kaiser geben.

Für die Verpflegung sorgt die Schriesheimer "La Perseria Mashti" mit einem Imbisswagen. Die Getränke kommen vom Hirschberger Getränkemarkt Ost und natürlich von der Winzergenossenschaft. Die Party beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wer in einer Verkleidung, die zum Motto passt, kommt, erhält ein Freigetränk. Ob die Verkleidung ausreicht, entscheiden die kritischen Augen von Pluschkes Tochter am Einlass. Es gilt die "3G-Regel" (geimpft, genesen, getestet). Diese hätte Pluschke auch dann beibehalten, wenn es keine Auflage gewesen wäre, da man damit bei den letzten Veranstaltungen gut gefahren sei und man so allen einen unbeschwerten Abend ermögliche.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung