03.01.2022

Wilderer erlegen Rehkitze im Wald

Der Kopf und das Schulterblatt waren den Tieren fachmännisch herausgeschnitten worden.

Schriesheim. (pol/sake) Gleich zweimal machte der Jagdpächter in seinem Jagdrevier im Gewann Pappelbach grausige Feststellungen. Bereits am Sonntag, 12. Dezember, gegen 13 Uhr fand er unterhalb des Weges, etwa 100 Meter vom Parkplatz Schützenhaus, ein totes Rehkitz. Der Kopf und das Schulterblatt des Rehs waren fachgerecht herausgeschnitten und fehlten.

Knapp eine Woche später, am Samstag, 18. Dezember, gegen 8 Uhr hörte der Jagdpächter zunächst aus Richtung Pappelbach einen Kleinkaliber-Schuss. Gegen 11 Uhr wurde ihm erneut ein totes Rehkitz im Bereich "Rechter Pappelbachweg Wiesenweg" gemeldet, teilt die Polizei in einer Mitteilung mit.

Wie er feststellen musste, war auch bei diesem Tier Kopf und ein Schulterblatt fachgerecht herausgeschnitten. Die Körperteile fehlten. Bei beiden toten Jungtieren schließt der Jagdpächter ein Wildtierangriff aus und die Polizei ermittelt derzeit wegen Jagdwilderei.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Weinheim, Telefon 06201/10030, in Verbindung zu setzen.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung