27.05.2022

"Rebenbeben" schlug gleich ein

Hunderte Besucher beim Ebent der Jungwinzer.

Schriesheim. (max) Es war nicht nur die erste Veranstaltung der Jungwinzer, sondern auch gleich ein voller Erfolg. Freunde, Paare und Familien fanden sich am Donnerstag an der Kelterhalle der Winzergenossenschaft (WG) direkt unterhalb der Weinreben zum gemeinsamen Feiern beim "Rebenbeben" ein. Bei der entspannten House-Musik von den DJs Jonas Böhm und "Ronnic", Erfrischungen von der WG und Köstlichkeiten der "La Perseria Mashti" und des Heddesheimer "Coffeebike" konnte man es sich gut gehen lassen. Und das taten schon am Nachmittag Hunderte.

"Wir waren erst unsicher, ob viele kommen werden", berichtet Weinkönigin Ann-Kathrin Haas, die auch maßgeblich an der Planung beteiligt war. Um sich neu auszurichten und auch jüngeres Publikum anzusprechen, gründete die WG zwei Arbeitsgruppen von Jungwinzern. Die eine kümmert sich um Fragen der Nachhaltigkeit und will auch schon den Kleinen einen Bezug zum Weinbau geben, die andere organisiert Feiern – und kann schon bei ihrem Debüt einen Erfolg verbuchen. Zu der Gruppe gehören außer Haas noch Sophie und Moritz Koch, Nadja Lamprecht, Sofia Hartmann, Nick Haas, Steffen Gaber, Jonas und Linus Merkel und Nadja Grittmann.

Das Wetter sei zwar bewölkt, dafür aber "ideales Trinkwetter, nicht zu warm, nicht zu kalt", so Haas fröhlich. Das bestätigte auch Lamprecht, die unfreiwilligerweise in den Ausschank geriet: "Es war halt grad niemand anderes da!" Die Stimmung sei "mega, die Leute sind gut drauf", freut sich Lamprecht, die für die Freien Wähler im Gemeinderat sitzt. Auch Lisa Hartmann von der CDU ist dabei. Sie wollte eigentlich am Stand der "Perseria" aushelfen, wurde dann aber als Springerin an verschiedenen Stellen übernommen: "Hier lässt es sich aushalten", findet sie. Der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Cuny, der den Vatertag schon nutzte, um mit seinem Sohn in Ladenburg die Feuerwehr zu besuchen, sagt: "Es ist perfekt für die ganze Familie, die Kinder können toben, und die Erwachsenen können zusammensitzen." Aber auch "normale" Schriesheimer kamen, wie beispielsweise Kai Holt und seine Freundin Madeleine Kirch: "Wir wollten eigentlich nach Dossenheim laufen und sind dann hier vorbeigekommen. Jetzt fanden wir es so schön, dass wir direkt geblieben sind."

Die gute Resonanz macht bei Haas Lust auf mehr. Sie sagt: "Es wird über den Sommer noch mehrere solcher Veranstaltungen geben, und auch für den Winter könnten wir uns etwas mit Glühwein vorstellen. Wir haben noch viele Ideen in der Schublade – und die wollen wir auch umsetzen."

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung