12.01.2017

45 Bewohner retten sich vor Brand aus Schriesheimer Flüchtlingsunterkunft

Ein Mann wurde leicht verletzt in eine Klinik gebracht. Das Haus ist unbewohnbar, es entstand 100.000 Euro Sachschaden.

Schriesheim. (pol/mün) Noch ist unklar, warum es am frühen Mittwochmorgen zu einem Feuer im Keller einer Schriesheimer Flüchtlingsunterkunft kam. Gegen 4.40 Uhr wurde der Brand entdeckt und dann Polizei und Feuerwehr gemeldet.

Die 45 Bewohner des Gebäudes in der Carl-Benz-Straße, darunter ein Kind, konnten sich aus dem zweigeschossigen Wohnhaus in Sicherheit bringen. Vier Menschen wurden vom Rettungsdienst behandelt - ein Mann kam mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik.

Wegen der Eiseskälte konnten sich die Geretteten in einem Bus der Verkehrsbetriebe aufwärmen. In ihre Unterkunft zurückkehren konnten sie aber nicht. Nach Angaben der Polizei ist das Haus derzeit unbewohnbar. Zurzeit sind die Bewohner in einer benachbarten Halle untergebracht. Sie sollen in andere Flüchtlingsunterkünfte verlegt werden.

Die Feuerwehren Schriesheim, Altenbach und Dossenheim waren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort und hatten die Flammen schnell unter Kontrolle und gelöscht.

Der Sachschaden wurde auf 100.000 geschätzt. Brandexperten des Kriminalkommissariats Mannheim nahme im Objekt die ersten Ermittlungen auf. Dabei kam auch ein Brandmittel-Spürhund zum Einsatz. Ergebnisse lagen am späten Nachmittag noch nicht vor.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung