11.05.2010

"OEG"-Gleisausbau beginnt mit einem Abriss

Von Carsten Blaue

Schriesheim. So umfangreich wie in Weinheim werden die Bauarbeiten in Schriesheim bei weitem nicht. Und mit einer Vollsperrung für acht Wochen wie in Großsachsen werden die Weinstädter im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der RNV-Bahnlinie 5, also der "OEG", auch nicht konfrontiert. Kein Wunder daher, dass die knapp 30 Bürger, die sich gestern in der Strahlenberger Schulturnhalle über das 60 Millionen Euro teure Nahverkehrsprojekt informieren ließen, kaum Fragen zur Sache hatten.

Sie hakten nach bezüglich der Taktverdichtung, wollten wissen, wie oft die Bahnen nach dem zweigleisigen Ausbau zwischen Schriesheim und Weinheim ab 22 Uhr verkehren oder ob moderne Fahrgastinformationen wie am Heidelberger Bismarckplatz auch in Schriesheim installiert würden. Gute Fragen. Allerdings zur falschen Zeit. Es gehe heute nicht um den Betrieb, sondern erstmal um den Bau des zweiten Gleises an sich, erinnerte Andreas Ahlers. Der Projektsteuerer aus dem Hause Zerna Ingenieure und Doris Vogt von Seiten der RNV erläuterten den Schriesheimern gestern Schritt für Schritt, was in den nächsten Monaten auf sie zukommt und meinten, dass das eigentlich gar nicht so viel sei - im Vergleich zu anderen Streckenabschnitten.

Insgesamt soll der zweigleisige Ausbau der neun Kilometer langen Strecke 25 Monate dauern. In Kürze beginnt das Projekt mit dem Straßenbau in Weinheim. In Schriesheim geht es im Juni los - mit dem Abriss von drei alten Hallen auf dem ehemaligen "OEG"-Betriebshof. Auf Nachtarbeit soll dabei möglichst verzichtet werden.

Mehr in der Print-Ausgabe vom 11. Mai 2010.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung

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