05.02.2014

Schriesheims Bürgermeister Höfer feierlich auf zweite Amtszeit verpflichtet

In festlichem Rahmen wurde Bürgermeister Hansjörg Höfer am Samstag in der Mehrzweckhalle auf seine zweite Amtszeit verpflichtet.

Von Carsten Blaue

Schriesheim. Es war Tagesordnungspunkt "Ö 13" in dieser denkwürdigen Gemeinderatssitzung am Samstagabend. Nicht an ihren Plätzen im Großen Sitzungssaal des Rathauses saßen die Stadträte, sondern in Stuhlreihen auf einer großen Bühne in der Mehrzweckhalle. Unter "TOP 12" hatten sie aus ihrer Mitte heraus Christian Wolf einstimmig dazu auserkoren, Bürgermeister Hansjörg Höfer auf seine zweite Amtszeit zu verpflichten. Also ließ der Grünen-Fraktionssprecher den Rathauschef die Verpflichtungsformel nachsprechen, bevor er ihm unter dem Applaus der vielen Ehrengäste und Bürger in der Halle die Amtskette an die Schultern legte. Auf der Uhr in der Mehrzweckhalle war es in diesem Moment 18.13 Uhr.

Knapp eine Viertelstunde zuvor hatte Bürgermeisterstellvertreter Anselm Löweneck die Sitzung eröffnet. Die ganzen Formalien wie die Gültigkeitserklärung der Bürgermeisterwahl durch das Kommunalrechtsamt, der Verweis auf Höfers schriftliche Annahmeerklärung am 3. Dezember oder der Hinweis darauf, dass es des Eides nicht bedürfe, weil es ja eine Wiederwahl war: Das alles musste sein, passte aber nicht wirklich zum festlichen Rahmen. Die Mehrzweckhalle war in stimmungsvolles Licht getaucht.

Stimmen zur Verpflichtung

"Bürgermeister Hansjörg Höfer zum Zweiten." (Landrat Stefan Dallinger)

"Ich durfte an dieser Stelle bereits anlässlich des Neujahrsempfangs zum Stadtjubiläum sprechen. Seitdem hat sich wenig verändert." (Dallinger in Anspielung auf seine Rede am 5. Januar dieses Jahres)

"Bürgermeister Höfer hat sich auch bei unserer LAN-Party wacker geschlagen." (Felix Kälberer, der Sprecher des Jugendgemeinderats)

"Stillstand sieht anders aus." (Christian Wolf über die Bilanz der ersten Amtszeit von Hansjörg Höfer)

"Die heutige Verpflichtung ist die Schnittstelle zwischen dem, was war, und dem, was kommt." (Bürgermeister Hansjörg Höfer zu Beginn seiner Rede, die Bilanz und Ausblick zugleich war)

"Der starke Zusammenhalt in unserer Bürgerschaft ist nicht selbstverständlich." (Höfer in seinem Dank an Vereine und Ehrenamtliche)

"Beim KSV, da ringt man immer mit." (Höfer zur Spannung in den Heimkämpfen am Mattenrand)

"Sie müssen nicht gleich nach Hause gehen. Die Rotweinwanderung beginnt erst morgen um 11 Uhr." (Höfer in seiner Einladung zum anschließenden Umtrunk) cab

Festlichkeit lag in d

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung