07.03.2014

"Kesselprobe" vor dem Mathaisemarkt: "Davon kann man den Enkeln erzählen"

Schriesheim. (cab) Der Mathaisemarkt hat so seine Traditionen. Dazu gehört auch die "Kesselprobe", das Mittagessen im Festzelt, am Vortag der Eröffnung. Mathaisemarktmacher sowie Sicherheits- und Rettungskräfte treffen sich an den gedeckten Biertischgarnituren, atmen noch mal durch und stimmen sich ein auf die Schriesheimer Festwoche. So auch gestern.

Bürgermeister Hansjörg Höfer dankte dem Festzeltwirt, Hans Peter Küffner, für die Gastfreundschaft bei Kasseler an Sauerkraut und Kartoffelpüree und war mit seinen Gedanken schon beim Festzug am Sonntag. Rund 100.000 Besucher erwarte er an der Strecke des historischen Festzugs der Superlative. Höfer nutzte die Gelegenheit allen zu danken, die zum Gelingen des "Jubiläumsmathaisemarkts" beitragen. Der Rathauschef war sich sicher, dass man von diesem Fest und seinem Festzug noch den Enkeln erzählen werde.

"Bekannte Gesichter" begrüßte WG-Geschäftsführer Harald Weiss und schenkte "bewährte Weine" ein, die man beim Mathaisemarkt "genießen" könne und solle, wie er mit Blick auf das städtische Präventionskonzept gegen das Komasaufen sagte. Das richtige Maß ist also wichtig. In diesem Sinne kamen gestern Mittag Grauburgunder, Weißherbst und Spätburgunder in die Gläser. Zum Anstoßen auf den Mathaisemarkt.

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung