08.03.2021

Feuerwehren suchten verunglückte Gleitschirmflieger

Feuerwehren suchten verunglückte Gleitschirmflieger

Dieser Gleitschirm in einem Baum am Berg᠆sträßer Ölberg löste zwei Einsätze aus. Foto: FFW
Zweimal hieß es, ein Mann sei abgestürzt. Beide Male waren die Retter umsonst im Einsatz.

Schriesheim/Dossenheim. (hö) Gleich zweimal wurden die Feuerwehren aus Schriesheim und Dossenheim am Donnerstag und Freitag zum beliebten Gleitschirmfliegergebiet am Ölberg gerufen – und es sah nach einer Serie von Unglücken aus. Beide Male hieß es, es sei ein Mann abgestürzt und habe sich in einem Baum verfangen.

Schon von der Ebene aus sah man am Donnerstagmittag einen roten Schirm im Geäst hängen, und so fuhr ein Feuerwehrwagen an den Startplatz, um den Paraglider zu bergen. Doch der Mann konnte sich selbst retten, er war unverletzt. Die Einsatzkräfte rückten wieder ab.

Einen Tag später, am Freitagmorgen, hieß es dann wieder, dass ein Mann leblos in einem Baum hängen würde – und zwar unweit der Ruine der Schauenburg. Also fuhr die Dossenheimer Feuerwehr samt Polizei und Rettungsdienst wieder los, durchstreifte den Wald, fand aber nichts.

Kommandant Stefan Wieder hatte schon früh den Verdacht, dass das mit dem Einsatz des Vortags zu tun haben könnte – und tatsächlich steckte derselbe rot-weiße Gleitschirm vom Donnerstag noch in den Ästen. Im Einsatzbericht schreibt Wieder: "Der Besitzer wurde daraufhin angewiesen, den Gleitschirm umgehend zu bergen."

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Autor: Rhein-Neckar-Zeitung